Zwei Zöpfe an beiden Seiten des Kopfes flechten und wie ein Haarband um den Scheitel wickeln. Der Look wirkt rustikal, romantisch und vintage-inspiriert.
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Milkmaid Braids bezeichnen ein Styling, bei dem zwei seitliche Zöpfe wie ein Haarband oder eine Kopfbedeckung im Stil einer Milchmagd über den Scheitel gesteckt werden. Im Unterschied zum Kronenzopf (ein Zopf, der den Kopf umrundet) und zum Heiligenschein-Zopf (ähnlich, aber enger) bestehen Milkmaid Braids aus zwei separaten Zöpfen, die jeweils hinter dem Ohr beginnen und über den Scheitel festgesteckt werden. Der Look wirkt bäuerlich, romantisch und leicht böhmisch — ganz im Sinne von Anne of Green Gables.
Sie schmeicheln ovalen, herzförmigen und länglichen Gesichtern — das horizontale Band über dem Scheitel schafft optische Breite oberhalb der Braue und gleicht herzförmige Stirnen aus, während es längliche Gesichter weicher wirken lässt. Welliges Haar hält das Milkmaid-Styling am längsten; glattes Haar funktioniert ebenfalls, doch wirken die Zöpfe dort eher knackig als weich. Das Haar sollte mindestens bis zur Mitte der Schulter reichen, damit die Zöpfe über den Scheitel gelangen.
Mittlerer Styling-Aufwand, kein Haarschnitt erforderlich — das Styling funktioniert mit jeder vorhandenen Länge. Zwei einfache Drei-Strang-Zöpfe auf jeder Seite flechten, dann jeden Zopf mit Haarnadeln über den Scheitel feststecken. Geübte schaffen das in 15 Minuten. Der Look wird in der europäischen Volkstracht seit Jahrhunderten getragen (die eigentliche Milchmaid-Referenz stammt aus dem nordeuropäischen Hirtenstil des 17.–19. Jahrhunderts) und gelangte in den 2010er Jahren zusammen mit dem Boho-Brauttrend in den westlichen Modealltag.
Frontal, natürliches Licht. Das Modell meistert Pony, Mützen, Brillen, Bärte — selbst schlechtes Badlicht.
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